65 Jahre Stolina

Lexikon - M

Magic Castle

Treffpunkt der "Academy of Magical Arts" in Hollywood, Kalifornien.

Magie

Bezeichnung für Zauberkunst, aber auch für die vermeintliche Fähigkeit, mit Dämonen, Verstorbenen usw. in Kontakt treten zu können, sie zu beschwören und dadurch geheimes Wissen zu erlangen, um es für sich und andere zu nutzen.

Magier

Bezeichung für einen Zauberkünstler, aber auch für Menschen, die angeblich echte Magie betreiben.

Magischer Zirkel von Deutschland (MZvD)

Zaubervereinigung in Deutschland, die 1912 gegründet wurde. Der MZvD gliedert sich in so genannte Ortszirkel, über die man dem MZvD beitreten kann. Der MZvD verfügt über eine Bibliothek für Mitglieder, veranstaltet regelmäßig Kongresse und Wettbewerbe und bringt eine eigene Zeitschrift, die "Magie" heraus.

Magnet

Körper, der Eisen, Nickel und Kpobalt anzieht. Wird in der Zauberkunst oft als Hilfsmittel verwendet.

Malbuch

Beliebtes Kunststück für Kinder, bei dem sich ein leeres Malbuch zunächst mit Strichzeichungen, dann mit farbigen Zeichungen füllt.

Manipulation

Sparte der Zauberkunst, die daurch gekennzeichnet ist, dass der Vorführende fast ohne Requisiten arbeitet und hauptsächlich kleine Gegenstände erscheinen und/oder verschwinden lässt. Oft handelt es sich um die Produktion vieler Gegenstände scheinbar aus dem Nichts. Klassische Manipulationsroutinen werden mit Karten, Münzen, Bällen, Fingerhüten und Zigaretten vorgeführt. Manipulation erfordert meistens die viel zitierte Fingerfertigkeit und jahrelanges Üben. Bekannte zeitgenössische Manipulatoren sind Jeff McBride, Lance Burton, Norm Nielsen, Richard Ross, Peki u. a.

Manipulationskarten

Spielkarten, die meist sehr dünn sind und eine hautfarbene Rückseite haben, damit sie bei bestimmten Griffen nicht so leicht gesehen werden können.

Manipulationszigaretten

Zigarettenimitationen, die für Manipulationsroutinen benutzt werden. Oft handelt es sich um Imitate aus Holz oder Kunststoff, die entsprechend gefärbt sind.

Marked Cards

Siehe Gezinkte Karten .

Matrix

Münzeneffekt ähnlich Chink a Chink , bei dem vier Münzen unter Spielkarten o. ä. wandern

Mentalmagie

Sparte der Zauberkunst, bei der es um Phänomene wie Gedankenlesen, Hellsehen oder ähnliche Gedankenexperimente geht. Die Requisiten sind meist sehr sparsam, was oft gerade den besonderen Reiz ausmacht. Für viele Zuschauer gehören mentalmagische Darbietungen zu den eindrucksvollsten, weil scheinbar keine Tricktechnik möglich ist.

Mental Photography

Karteneffekt, bei dem das Bild einer vom Zuschauer gedachten Karte in einem Kartenspiel erscheint, das aus lauter Blankokarten besteht.

Mikromagie

Deutscher Begriff für Close-up-Zauberei. Bei der Mikromagie finden die Kunststücke in unmittelbarer Nähe des Zuschauers statt, meistens am Tisch, und genau darin liegt zumeist der Reiz. Die Zuschauer können dem Vorführenden aus nächster Nähe und direkt auf die Finger schauen, und werden dennoch getäuscht. Eine besondere Form der Mikromagie ist das Table Hopping .

Misdirection

Der Begriff bezeichnet die Lenkung der Aufmerksamkeit des Publikums. Dabei geht es meistens darum, die Aufmerksamkeit von einer geheimen Trickhandlung abzulenken. Die Schwierigkeit besteht darin, dies nicht durch vordergründige Ablenkungsmanöver zu tun, sondern in einer Weise, dass die Zuschauer gar nicht merken, dass Ihre Aufmerksamkeit willkürlich gelenkt wurde. Als Meister der Misdirection gilt Slydini.

Miser's Dream

Bedeutet übersetzt "Traum des Geizhalses". Siehe Talerfang .

Mnemotechnik

Methode, die Kapazität des Gedächtnisses zu erweitern, indem man bestimmte Merk- oder auch Rechenhilfen anwendet. Zur Mnemotechnik gehören das Rechnen mit großen Zahlen, das Merken vielstelliger Zahlen, das Merken der Anordnung eines oder mehrerer Kartenspiele usw.

Modellierballons

Ballons, die für das Ballonmodellieren eingesetzt werden. Es handelt sich dabei um lange und schmale Ballons, die man durch Verdrehen zu Figuren formen kann.

Multi-Pip-Karte

Beliebter Aufsitzer , bei dem sich die Anzahl der Punkte auf beiden Seiten einer Riesenkarte laufend verändert.

Münze in Flasche

Kunststück, bei dem eine Münze in eine Flasche geschlagen und wieder herausbefördert wird, obwohl sie nicht durch den Flaschenhals passt.

Münzendose

Kleine runde Dose, meistens aus Metall, zur Aufnahme mehrerer Münzen. Die bekannteste Münzendose ist die Okito Coin Box .

Münzen durch den Tisch

Klassisches Münzenkunststück, bei dem mehrere Münzen nacheinander die Tischplatte durchdringen, um in der darunter gehaltenen Hand zu landen.

Münzenklammer

Hilfsmittel, mit dem man mehrere Münzen zusammenhalten kann.

MZvD

Abkürzung für "Magischer Zirkel von Deutschland".