65 Jahre Stolina

Lexikon - K

Kaschee

Geheimer Behälter (meist in Form eines Einsatzes), in dem man Gegenstände verbergen kann, um sie zu produzieren oder verschwinden zu lassen.

Karte an Decke

Das Kartenspiel wird an die Decke geworfen, und die Karte des Zuschauers bleibt dort haften, während alle anderen Kartenwieder herunterfallen.

Karte in Brieftasche

Beliebter Effekt, bei dem eine (meist unterschriebene) Karte des Zuschauers in die Brieftasche des Vorführenden wandert. Zu diesem Thema gibt es etliche Abwandlungen und Methoden.

Karte in Zigarette

Kunststück, bei dem die Karte des Zuschauers aus einem Kartenspiel verschwindet und sich in einer Zigarette wiederfindet.

Kartendegen

Nachdem eine oder mehrere Karten gewählt wurden, wird das Kartenspiel in die Luft geworfen. Der Vorführende sticht mit dem Kartendegen in diese Kartenwolke und spießt dabei scheinbar die gwaählte(n) Karte(n) auf.

Kartenfang

Klassisches Thema der Manipulation . Nacheinander greift der Vorführende mit leeren Händen Karten aus der Luft, einzeln oder als Fächer.

Kartenhaus

Beliebter Abschlusseffekt einer Kartenmanipulation . Ein Tuch wird hochgehoben, und wenn es weggezogen wird, ist unter dem Tuch ein Kartenhaus erschienen.

Kartenklammer

Hilfsmittel zum heimlichen Aufnehmen von Kartenpäckchen.

Kartenrahmen

Bilderrahmen, der leer vorgezeigt wird und in dem im Verlauf des Kunststücks die Zuschauerkarte erscheint.

Kartenstechen

Das Finden der Zuschauerkarte, indem der Vorführende mit einem Messer in das Kartenspiel hineinsticht. Eine andere Variante besteht darin, dass der Vorführende mit einem Messer blind (meistens mit verbundenen Augen) in eine Menge vor sich liegender Karten sticht und dabei die Zuschauerkarte aufspießt.

Kartensteiger

Klassischer Effekt, bei dem die Zuschauerkarte langsam aus dem Kartenspiel hochsteigt. Das Kartenspiel kann dabei entweder in der Hand gehalten werden oder in einem Glas o. ä. abgestellt werden. Für diesen Effekt gibt es zahlreiche Methoden.

Kellentrick

Kunststück, bei dem eine "Kelle" (meist ein Holzstab o.ä.) verwendet wird, auf der Markierungen, Symbole, Münzen usw. erscheinen , verschwinden oder sich verwandeln . Eine Abwandlung des Kellentricks stellen die Färbemesser dar.

Klappblume

Künstliche Blume aus Papier, die flach zusammengelegt werden kann und durch eingebaute Federn sofort aufspringt. Wird oft als Füllmaterial für Produktionsgeräte wie z. B. die Fantasta benutzt.

Klimax

Höhepunkt einer Routine im Sinne der Dramaturgie und der Stärke des Effektes. Meistens stellt die Klimax das Ende einer Routine dar.

Kolorieren

Das Färben eines Gegenstandes. Wird auch oft speziell verwendet für die Verwandlung einer Spielkarte in eine andere.

Kreuzforce

Einfache Methode, eine Karte zu forcieren .

Kubusspiel

Klassisches Bühnenkunststück, bei dem mehrere große Würfel aufeinandergetürmt werden, auf denen Zahlen abgebildet sind. Zwei solcher Würfeltürme werden aufgebaut, wobei die Abfolge der Zahlen sich unterscheidet. Nach kurzem Abdecken sind die Würfel beider Türme gleich angeordnet.

Kugelfang

Das Auffangen einer auf den Vorführenden abgefeuerten Gewehr- oder Revolverkugel mit den Zähnen. Obwohl dieser Effekt durch Tricktechnik erreicht wird, kamen etliche Zauberkünstler bei der Vorführung dieses Kunststückes ums Leben.

Kümmelblättchen

Klassisches Falschspielkunststück, bei dem der Zuschauer die Lage einer von drei Karten (meistens eine Dame zwischen zwei Assen) verfolgen soll, während der Vorführende die Positionen dieser drei Karten immer wieder vertauscht. Durch geschicktes Werfen der Karten werden die Karten nach dem Vorzeigen vertauscht, so dass der Zuschauer fast immer falsch tippt.

Kupfer-Silber-Münze

Bekanntes Münzenkunststück, bei dem eine Kupfer- und eine Silbermünze den Platz tauschen.