|
"Ich
glaub', ich bin im falschen Film!" Da standen doch zwei Seminaristen
und erzählten begeistert und ausschweifend von ihrer Feierabendbeschäftigung:
ins Kino gehen. Aber dann
Nach noch nicht einmal einem Jahr waren Anam Cara wieder
bei Stolina Magie in Oelde. Auf ihrer MZvD-Ortszirkel-Tour präsentierten
sie ihr neues Seminar.
Nachdem sie mit ihrer Leidenschaft für Kinobesuche die zahlreichen
Zuschauer angesteckt hatten, durfte einer der Gäste aus einem
Paket von 50 Foto-Karten einen Filmstar wählen natürlich
Marilyn Monroe. Ein vorher als Rolle gezeigtes Plakat wurde geöffnet
und zeigte eben jene Filmdiva.
Es folgte ein Effekt mit einem schwarzen "Buntstift".
Auf einem von einem Zuschauer unterschriebenen Blatt wurden einige
farbige Begriffe niedergeschrieben, natürlich in schwarzer
Schrift. Das Blatt wurde zusammengefaltet, der schwarze Stift wurde
zum Zauberstab umfunktioniert, und schon waren alle Begriffe in
ihrer Farbe zu sehen.
Ein Knaller, besonders für die Kartenkünstler, war der
nächste Programmteil. Es spielte sich exakt folgendes ab: Ein
Zuschauer mischte ein vorher von der Bildseite gezeigtes Spiel mehrfach,
danach wurde mehrmals abgehoben und die oben liegende Karte gemerkt.
Das Spiel wurde zurückgegeben und von Michel Gammenthaler in
die Tasche gesteckt. Der Zuschauer wählte eine Zahl zwischen
1 und 10. Michel Gammenthaler zählte die Karten aus der Tasche.
Die Karte an der vorbestimmten Stelle war die Zuschauerkarte
als Riesenkarte!
Danach
folgte eine Geschichte aus dem Bereich der Kartenleger, in dem ein
Pentagramm eine Rolle spielte. Eine Zuschauerin durfte frei aus
einem Spiel eine Karte wählen und nennen. Diese Karte zeigte
auf der Rückseite besagtes Zeichen. Die übrigen Karten
wurden einzeln gezeigt, alle waren ohne Kennzeichnung.
Das nächste Kunststück drehte sich um Geistertafeln. Der
auf zwei Tafeln geschriebene Name eines Zuschauers verwandelt sich
in einen Begriff, den dieser von einem selbstgewählten Schnipsel
einer vorher zerrissenen Zeitung ablas.
Wie man ein Pendel wirksam einsetzen kann, zeigte Christoph Borer
beim nächsten Effekt. In einer durchsichtigen Plastiktasche
befanden sich zahlreiche Ansichtskarten von verschiedenen Städten
Europas. Ein Zuschauer nahm eine Karte heraus. Christoph Borer ermittelte
mit Hilfe des Pendels über einer Europa-Landkarte die Herkunftstadt
der Ansichtskarte.
Das Seminar wurde von einem Buchtest abgerundet, bei dem zwei Zuschauer
ein Buch wählten. Mit dem dritten Buch wurde eine Seite bestimmt.
Durch mentale Übermittlung konnte Christoph Borer Worte bzw.
Sätze aus den gewählten Büchern empfangen. Als Klimax
wurde die gewählte Seitenzahl vom Zuschauer auf ein Blatt Papier
geschrieben und dieses dann zusammengeknüllt über dem
Buch verbrannt. Nach Öffnen des Buches zeigte die gewählte
Seite ein riesiges Brandloch.
Als kleine Auflockerung zeigte Michel Gammenthaler noch mit einem
Kunstgriff, wie man ein Zündholz an einer hochgeworfenen Zündholzschachtel
entzünden kann.
Das
ganze Seminar war eine sehr angenehme Demonstration von Mentalkunststücken
für Laienzuschauer. Die Darbietung war unglaublich unterhaltsam
und spaßig. (Zitat M. Gammenthaler: "Man darf ruhig mal
schmunzeln, auch wenn es Mental ist.") Alle Effekte wurden
mundgerecht präsentiert und sehr ausführlich erklärt.
Auch Details wurden umfassend erläutert. Das persönliche
Engagement beider Künstler war von der ersten bis zur letzten
Minute spürbar. Wenn sie sagten "Wir lieben diesen Effekt",
dann merkte man, dass es sich um mehr als nur Begeisterung handelte.
Wichtig zu erwähnen ist auch, dass es kein Verkaufsseminar
war. Selbstverständlich konnten anschließend Requisiten
erstanden werden, aber zu äußerst fairen Preisen. Das
absolut preiswerte Seminarheft ist so gestaltet, dass auch jemand,
der das Seminar nicht gesehen hat, die Effekte einüben kann.
|