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Zarrow Shuffle
Falschmischen, das wie ein normales Riffelmischen aussieht, bei dem aber die Anordnung des gesamten Spiels unverändert bleibt.

Zauberbücher
Bücher, in denen Zauberkunststücke erklärt werden. Das erste Zauberbuch ("The Discoverie of Witchcraft") wurde geschrieben, um zu beweisen, dass die Gaukler der damaligen Zeit nicht mit dem Teufel im Bunde standen, sonern sich lediglich geschickter Täuschungen bedienen. Das Buch war also nicht als Lehrbuch, sondern als Aufklärungswerk gedacht, um die Gaukler vor Verfolgung zu schützen. Erst später erschienen Zauberbücher, die das Ziel hatten, Wissen weiterzugeben.

Zauberkasten
Meist für Kinder hergestellte Sammlung von Trickausstattungen in einem Karton oder Kasten. Für viele stellt der Zauberkasten die erste Beschäftigung mit der Zauberkunst dar.

Zauberseil
Baumwollseil, dem die so genannte "Seele", also die inneren Baumwollstränge, entfernt wurde, so dass nur noch der äußere "Schlauch" übrigbleibt. Dadurch ist das Seil sehr geschmeidig und kann leicht gehandhabt werden. Zauberseil gibt es in verschiedenen Stärken und Farben.

Zauberstab
Requisit, das oft in Zaubervorführungen eingesetzt wird und manchmal auch für das Zustandekommen eines Effektes benötigt wird. Die Geschichte des Zauberstabs reicht bis ins Altertum zurück. Meistens handelt es sich heute um einen Holzstab mit metallenen Enden oder um einen Kunststoffstab mit weißen oder silberfarbenen Enden. Auch Zauberstäbe aus Acryl oder Metall werden benutzt.

Zaubertrichter
Trickgerät in Form eines Trichters, der scheinbar nichts enthält, aus dem aber zu jedem gewünschten Zeitpunkt Wasser oder andere Flüssigkeiten auslaufen.

Zauberwachs
Klebrige, wachsähnliche Substanz, die dazu benutzt wird, Gegenstände (oft Spielkarten) kurzzeitig aneinander zu kleben.

Zeitungszerreißen
Kunststück, bei dem eine Zeitung in viele Teile zerrissen und anschließend wieder hergestellt wird.

Zersägte Jungfrau
Klassische Illusion, bei der eine Dame scheinbar zersägt und wieder zusammengefügt wird.

Ziergriff
Kunstvolle Handhabung von kleineren Gegenständen, um die Fingerfertigkeit des Vorführenden zu demonstrieren. Ein Ziergriff setzt hohe Fingerfertigkeit voraus, erfüllt aber meist keinen tricktechnischen Zweck.

Zigarettenfang
Das Greifen von (manchmal sogar brennenden) Zigaretten aus der Luft. Oft kommen dabei Manipulationszigaretten zum Einsatz.

Zigarettenmünze
Kunststück, bei dem eine Zigarette eine Münze durchdringt.

Zig-Zag-Illusion
Eine Person betritt ein aufrechtes Kabinett, das aus drei Teilen besteht. Zwischen die drei Teile werden Klingen geschoben. Dann wird der mittlere Teil zur Seite geschoben. Nachdem des Mittelteil wieder zurückgeschoben und die Klingen entfernt wurden, entsteigt die Person wieder unversehrt das Kabinett. Die Zig-Zag-Illusion wurde von Robert Harbin erfunden.

Zombie-Kugel
Version der schwebenden Kugel, bei der die Kugel am Rand eines Tuches oder unter dem Tuch schwebt. Im Unterschied zur Okito-Kugel schwebt die Kugel nicht über die ganze Bühne. Das Zombie-Prinzip geht auf Joe Karson zurück.

Zweimännertrick
Kartenkunststück, bei dem zwei Zuschauer die gleiche Anzahl Karten erhalten. Der Vorführende lässt nun scheinbar drei Karten von einem Päckchen in das andere Päckchen wandern. Wenn die Zuschauer ihre Päckchen durchzählen, stellt sich heraus, dass das eine Päckchen nun drei Karten mehr und das andere Päckchen drei Karten weniger als zuvor enthält.

 
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