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Table
Hopping
Spezialgebiet der Mikromagie
oder Close-up-Zauberei, bei dem der Vorführende in einem Restaurant
o. ä. von Tisch zu Tisch geht und den dort sitzenden Gästen
kurze Close-up-Programme zeigt. Die Schwierigkeit liegt besonders
darin, an jedem Tisch möglichst schnell die Gunst der Zuschauer
zu gewinnen, die ja zumeist nicht eigens wegen des Zauberkünstlers
gekommen sind.
Talerfang
Das Produzieren von einzelnen
Münzen aus der Luft. Die Münzen werden dabei hörbar
in einen Sektkühler o. ä. geworfen, bis dieser schließlich
ein Dutzend oder mehr Münzen enthält.
Tanzender
Spazierstock / Tanzender Stock
Kunststück, bei dem ein Stock in der Luft schwebt
und (meistens zu Musik) tanzt.
Taschendiebstahl
Randgebiet der Zauberkunst, bei dem der Vorführende einem oder
mehrerern Zuschauern unbemerkt persönliche Gegenstände
entwendet und später wieder zurückgibt. Der Taschendiebstahl
verlangt eine hohe Geschicklichkeit und die Fähigkeit zur Misdirection.
Taschenspieler
Gaukler, der aus der Tasche
heraus zaubert, d. h. alle Requisiten für seine Vorführung
in einer Umhängetasche mit sich herumträgt und somit keine
Aufbauten o. ä. benötigt.
Täuschung
Grundelement der Zauberkunst. Eine Täuschung liegt vor, wenn
der Zuschauer etwas zu erleben meint, das in Wirklichkeit nicht
passiert. Die Täuschung wird durch den Vorführenden hervorgerufen,
indem er die erlernten und im "normalen" Leben bewährten
Denkschemata der Zuschauer ausnutzt, die Aufmerksamkeit und das
Denken der Zuschauer lenkt und alle Handlungen unverdächtig
und natürlich aussehen lässt.
Täuschungskunst
Andere Bezeichnung für Zauberkunst
Täuschungskünstler
Andere Bezeichung für Zauberkünstler
Telefonbuchtest
Klassisches Mentalexperiment,
bei dem der Vorführende einen vom Zuschauer gewählten
Namen aus einem Telefonbuch ermittelt.
Teufelstuch
Hilfsmittel, mit dem man kleinere Gegenstände, z. B. einen
Fingerring, verschwinden
lassen kann. Dazu wird aus dem Teufelstuch ein Beutel gebildet,
indem man die vier Enden zusammenbringt. Der Gegenstand wird in
den so gebildeten Beutel geworfen und ist nach dem Ausschütteln
des Tuches verschwunden.
Three Card
Monte
Siehe Kümmelblättchen
Tilt
Kartengriff, bei dem eine Karte scheinbar mitten ins Spiel geschoben
wird, in Wirklichkeit aber an die zweite Stelle von oben gelangt.
Timing
Die zeitliche Abfolge von Handlungsschritten und die richtige Synchronisation
von Vortrag und Bewegung. Bezieht sich auch auf das richtige Setzen
von Pausen und die Schnelligkeit der Vorführung.
Top Change
Siehe Filieren
Tourquinet
Siehe French Drop
Travellers
Karteneffekt, bei dem mehrere Karten, meistens die vier Asse, aus
dem Kartenspiel in verschiedene Taschen des Vorführenden wandern.
Zu diesem Thema gibt es zahlreiche Varianten.
Tricktechnik
Alle Handlungen, Bewegungen, Griffe oder Mechanismen, die zur Erreichung
eines Effektes notwendig sind. Nicht in die Tricktechnik eingeschlossen
sind psychologische Aspekte wie z. B.Misdirection.
Triplieren
Das Handhaben von drei Karten wie eine.
Triumph
Karteneffekt, bei dem ein Kartenspiel so gemischt wird, dass die
Karten durcheinander bildoben und bildunten liegen. Zum Schluss
sind alle Karten wieder gleich ausgerichtet bis auf die zuvor gewählte
Zuschauerkarte. Dieser Effekt kann durch Anwendung von Kartengriffen
oder präparierten Karten erzielt werden.
Tuchei
Kunststück, bei dem ein Tuch in ein Ei verwandelt wird. Wird
auch oft als Aufsitzer vorgeführt.
Dabei wird zunächst erklärt, man brauche ein hohle Plastikei,
in das man das Tuch stopfe. Zum Schluss verwandelt sich das Plastikei
jedoch in ein richtiges Ei, das aufgeschlagen wird.
Tuchfärbung
Beliebtes Kunststück, bei dem ein Tuch oben in die Faust gestopft
wird und unten aus der Faust in einer anderen Farbe wieder zum Vorschein
kommt. Es gibt auch andere Versionen, bei denen sich z. B.
zwei zusammengeknotete Tücher ohne Abdeckung durch kurzes Darüberstreichen
färben.
Tuchrahmen
Kunststück, bei dem zwei Tücher an die Seiten eines Rahmen
geknotet werden. In den Rahmen wird ein aufgeblasener Luftballon
gesteckt. Ein drittes Tuch wird mit Hilfe einers Tuchrevolvers
auf den Rahmen geschossen, der Luftballon platzt, und das verschwundene
Tuch erscheint zusammengeknotet zwischen den beiden anderen Tüchern.
Tuchrevolver
Ein Tuch wird über den Lauf eines Revolvers gelegt. Beim Abfeuern
verschwindet das Tuch blitzartig und kann an anderer Stelle, z. B.
in einem Tuchrahmen, wieder erscheinen.
Twisting
the Aces
Kartenkunststück, bei dem die vier Asse zunächst alle
bildoben liegen. Nach und nach drehen sich die Asse in diesem Viererpäckchen
bildunten. Der Effekt wird meistens durch Falschzählen
erzielt.
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