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Päckchentricks
Kartentricks, bei denen nicht ein gesamtes Kartenspiel, sondern
nur einige Karten benutzt werden, z.B. "Die
Wilde Karte" oder "Twisting
the Aces". Oft bezeichnet man mit diesem Begriff auch einen
speziell zusammengestellten präparierten Kartensatz, den man
vorführbereit kaufen kann.
Palmage
siehe Palmieren
Palmieren
Das Verbergen eines Gegenstandes in der Hand bzw. der Vorgang, mit
dem ein Gegenstand in die Hand befördert wird, wo er palmiert
wird. Die Kunst besteht darin, dies so zu tun, dass die Zuschauer
die Palmage weder bemerken noch ahnen.
Pandora-Büchse
Spezielle Münzendose.
Paravent-Illusion
Illusion, bei der zwei Paravents
leer gezeigt werden und zwischen denen eine Person erscheint
Partyzauberei
Sparte der Zauberkunst, bei der der Vorführende ebenerdig (also
ohne Bühne) vor einem relativ kleinen Publikum auftritt, wie
es eben auf Parties der Fall ist. Der früher benutzte Begriff
der Salonmagie bezeichnet
nahezu das Gleiche, wird aber kaum noch benutzt, weil es keine Salons
im engeren Sinne mehr gibt. Bei der Partyzauberei kommen oft Selbstgänger
zum Einsatz und/oder Kunststücke, die man umringt vorführen
kann.
Peek
Vorgang, bei dem der Zuschauer sich eine Karte merkt, indem der
Vorführende das Kartenspiel an einer Ecke durchrauscht, während
er es mit der Bildseite zum Zuschauer hält.
Pom-Pom-Stab
Beliebtes Kunststück mit einem Stab, durch dessen Enden je
ein Loch gebohrt ist. Durch diese Löcher verlaufen Schnüre,
an deren Enden wiederum große, verschiedenfarbeige "Bommel"
befestigt sind. Zieht der Vorführende am linken oberen Bommel,
bewegt sich natürlich auch der linke untere Bommel nach oben.
Zieht er aber am rechten oberen Bommel, so bewegt sich wieder der
linke untere Bommel nach oben. Zum Schluss wird der Stab in der
Mitte auseinandergenommen, um zu zeigen, dass keine Verbindung zwischen
den beiden Schnüren besteht.
Premonition
Ein Zuschauer denkt sich eine Karte und durchsucht ein Kartenspiel
nach dieser Karte. Es stellt sich heraus, dass die Karte in diesem
Spiel fehlt und sich statt dessen in der Tasche des Vorführenden
befindet.
Präparation
Vorbereitung für ein Kunststück, z. B. das Verstauen
einer Ladung zur späteren
Produktion. Einige Kunststücke
sind nach der Vorführung automatisch wieder für eine weitere
Vorführung präpariert, was z. B. beim Table
Hopping von Vorteil ist.
Präsentation
Die Art und Weise, in der der Zauberkünstler ein Kunststück
vorführt. Dazu gehören der Vortrag, der Stil sowie Ausführung
der Requisiten. Die Präsentation ist neben dem eigentlichen
Effekt das wichtigste Element einer Vorführung.
Produktion
Das Erscheinenlassen eines oder mehrerer Gegenstände. Meistens
handelt es sich um eigenständige Kunststücke wie die Fantasta
oder um kurze, schnelle Effekte wie das Erscheinenlassen eines Tuches
oder eines Spazierstocks.
Punktetuch
Kunststück, bei dem der Vorführende ein gepunktetes Tuch
ausschüttelt, worauf sich die Punkte vom Tuch lösen und
zu Boden fallen. Um das nun leere Tuch wieder mit Punkten zu versehen,
greift der Vorführende in seine Tasche, holt eine Handvoll
Punkte hervor, wirft sie in die Luft und schüttelt das Tuch
in dieser Punktewolke, woraufhin die Punkte wieder auf dem Tuch
erscheinen.
Pyro-Artikel
Pyro-Artikel verbrennen in einem gelben Lichtblitz, ohne Rückstände
zu hinterlassen. Es gibt Pyrofaden, Pyropapier und Pyrowatte
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